Die ersten beiden Teile der Reihe haben die Grundlagen zur Ablaufprotokollierung behandelt. Trace, Debug, Schalter, Switches und Listener sind jetzt bekannt, ebenso wie das Verhalten der Ablaufverfolgung über die app.config beeinflusst wird. Dabei wurde bislang ausschließlich mit den Bordmitteln des .NET Frameworks gearbeitet.

Wenn nun aber die Standardausgabe nicht ausreicht, ist es Zeit selbst Hand anzulegen und einen eigenen TraceListener zu schreiben! Dies ist das Thema des dritten Teils dieser Reihe.

Im ersten Teil der Blogreihe zur Ablaufprotokollierung haben wir uns mit der Trace-Klasse und der Debug-Klasse beschäftigt, um mit diesen unter Verwendung von Schaltern und Listenern Ablaufinformationen auf unterschiedliche Medien auszugeben. Zudem wurde erläutert, wie die Ausgabe über die app.config gesteuert und variiert werden kann. Im folgenden Beitrag widmen wir uns nun den Neuerungen des .NET Frameworks 2.0 und der darin eingeführten Klasse TraceSource.

Bislang hatte ich dem Thema Ablaufprotokollierung eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Meldungen im Ausgabefenster mit Debug.WriteLine, selbst gestrickte Protokolldateien – ja, natürlich. Aber das war es dann auch schon. Für meine Arbeit musste ich mich jetzt näher mit dem beschäftigen was das .NET Framework rund um dieses Thema so zu bieten hat. Und ich musste feststellen, dass ich mir wohl nie wieder Gedanken über selbst gestrickte Protokolldateien machen muss. So kam mir die Idee, dieses Thema in einer kleinen Blog-Reihe zu behandeln.